Die Speicherung und vor allem Archivierung großer Datenmengen spielt in der heutigen Zeit eine große Rolle. Es werden riesige Rechenzentren mit magnetischen Festplatten oder magnetischen Speicherbändern benötigt, die wenig energieffizient arbeiten und im Falle von Magnetbändern zudem regelmäßig neu beschrieben werden müssen, um die Daten über längerer Zeiträume zu konservieren. Eine mögliche Alternative zu herkömmlichen Magnet-Speichern könnte die Speicherung von Daten in DNA-Molekülen darstellen.

weiterlesen

Dr. Steve Liddle hat laut einer Pressemitteilung der Universität Nottingham ein neues Molekül entwickelt. Es handelt sich dabei um ein neuen molekularen Nanomagnet auf Basis von zwei durch ein Toluol-Molekül verbundenen Uran-Atomen. Dies könnte die Tür für neue magnetische Datenspeicher öffnen, die mehrere hundert bis tausend Mal höhere Datendichten als heutige Festplatten bieten, da zum Speichern eines Bits nur ein einziges Molekül benötigt wird.

weiterlesen