Blog-Finanzierung mithilfe von bezahlten Inhalten

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Treue Leser wissen, dass meine Website bisher immer absolut non-kommerziell und ohne Gewinn betrieben wurde und immer nur möglichst qualitativ hochwertiger Content im Mittelpunkt stand. Da ich jedoch in Kürze studieren werde und infolgedessen einen kleinen Nebenverdienst gut gebrauchen kann, habe ich mich nach einer Möglichkeit umgesehen, mit meiner Website Geld zu verdienen. Ich bin allerdings kein Freund von Internetwerbung im herkömmlichen Sinne (Werbebanner in der Sidebar, Fußleiste, etc.), weshalb die Nutzung eines Dienstes wie zum Beispiel Google AdSense für mich nicht in Frage kommt.

Stattdessen bin ich auf ein anderes, äußerst interessantes Konzept gestoßen. Nämlich das der bezahlten Inhalte. Hierbei geht es darum, dass man von einem Auftraggeber (Advertiser) den Auftrag erhält, einen Artikel zu einem bestimmten Thema oder auch einen allgemeinen Artikel zu schreiben, in dem bestimmte, vom Advertiser festgelegte Schlüsselwörter inklusive einer Text-Verlinkung auf die Website des Werbenden vorkommen müssen. Weiterhin legt der Advertiser fest, welche Mindestanzahl an Wörtern der Artikel haben muss und welches Honorar der Autor des Artikels (Publisher) für die Veröffentlichung eines bezahlten Artikels erhält.
Die Vermittlung von Aufträgen findet auf Webplattformen statt. Eine der bekanntesten stellt beispielsweise rankseller dar. Hier kann man sich zum einen als Publisher registrieren und seinen Blog oder seine Website als Veröffentlichungsmedium für bezahlte Inhalte anbieten. Zum anderen kann man sich aber auch als Advertiser anmelden und Aufträge an Blogger stellen, die dann in ihren Artikel auf die jeweils eigene Website verlinken sollen. Der große Vorteil dieser Vermittlungsmethode liegt darin, dass die Aufträge themenbezogen sind. Konkret bedeutet das, dass ich meine Website in der Kategorie “Elektronik & Computer” als Werbemedium anbiete und dementsprechend auch nur Aufträge von Advertisern erhalte, die in demselben Themenbereich anzusiedeln sind.

Meines Erachtens stellt diese Form der Internetwerbung eine sinnvolle Alternative zur konventionellen Bannerwerbung dar, die oftmals störend ist und von vielen Usern aufgrund von Werbeblockern ohnehin ignoriert wird. Im Gegensatz dazu stören bezahlte Inhalte den Leser eines Blogs bei richtiger Umsetzung nicht, da sie im Prinzip einen normalen Artikel darstellen und somit auch zu einer Bereicherung der Website mit hochwertigem Content beitragen.

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4 Kommentare zu "Blog-Finanzierung mithilfe von bezahlten Inhalten"

  • Janek Ostendorf sagt:

    Die Vorteile gegenüber konventioneller Werbung liegen auf der Hand, aber ich befürchte, dass die Neutralität der Artikel leiden wird. Wie sehen diese Aufträge genauer aus? Bekommt man nur ein grobes Thema oder genaue Anweisungen, welche Produkte positiv und negativ darzustellen sind?

    • Lukas Bommes sagt:

      Hi Janek,
      einen Artikel zu schreiben, in dem das vom Advertiser geforderte Keyword + Link vorkommt und der gleichzeitig einen inhaltlichen Mehrwert für die Website darstellt anstatt “aufgesetzt” zu wirken, ist wirklich nicht ganz einfach. Man muss schon aufpassen, dass die Artikel nicht zu oberflächlich werden.
      Die Aufträge an sich sind eigentlich recht offen gestellt. Man soll meistens einfach einen allgmeinen Artikel schreiben und darin direkt auf die Website des Advertisers referenzieren. Weitere Vorgaben hatte ich persönlich bisher noch nicht.

  • Thomas sagt:

    Ein sehr informativer Artikel. Mittlerweile greifen ja immer mehr Menschen auf diese Form der Finanzierung zurück.

  • Renate sagt:

    sehr interessante Tipps! vielen Dank an dieser Stelle!