Einzelteile für den Quadrocopter angekommen + Video

0

Nach acht Tagen Urlaub ging es heute mit dem Bau des neuen Rahmens für den Quadrocopter los. Die per Wasserstrahlschneider ausgeschnittenen Bauteile aus 2 Millimeter dickem glasfaserverstärktem Kunststoff sind zwischenzeitlich eingetroffen, sodass ich sie heute für die Nachbearbeitung vorbeireiten und einige Bilder vom späteren Aufbau des Rahmens machen konnte. Zudem finden Sie in diesem Artikel das Video von der Produktion der Bauteile, das ich in einem der letzten Artikel angekündigt habe und das PCGHX-User dorow, der die Bauteile für mich ausgeschnitten hat, angefertigt hat.

Auf dem folgenden Bild sieht man den Aufbau der Motorgondeln, hier noch mit Klebefilm zusammengehalten. Bei der späteren Montage werden die beiden Platten mit jeweils zwei vier Millimeter dicken Schrauben an jedem der vier Ausleger montiert. Für zusätzliche Stabilität werden Abstandsbolzen sorgen, die die beiden Platten an der Vorderkante verbinden. Somit befinden sich die Motoren gut geschützt an den Enden der Ausleger. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass nun im Gegensatz zur ersten Version des Quadrocopters alle Motorkabel innerhalb der Ausleger verlegt werden können und somit nicht mehr Gefahr laufen, von den Luftschrauben beschädigt zu werden.

Motorgondel mit eingesetztem Motor.

Einen Größenvergleich des gesamten Rahmens mit einer üblichen 12 Zentimeter im Durchmesser messenden DVD zeigt das nächste Bild. Im direkten Vergleich zum ersten Rahmen des Quadrocopters ist der Durchmesser des Quadrocopters nun von 52 Zentimetern auf über einen Meter gewachsen. Ich verspreche mir hierdurch eine deutlich höhere Trägheit gegenüber Kipp-Bewegungen auf allen drei Achsen, als es beim jetzigen Rahmen der Fall ist, da wesentlich mehr Masse weit außerhalb des Schwerpunkts des Quadrocopters liegt. Für den angedachten Verwendungszweck zur Aufnahme von Luftbildern sollte die höhere Stabilität von Vorteil sein.

Größenvergleich des Rahmens mit einer üblichen DVD mit 12 Zentimetern Durchmesser.

Da es beim Schneiden der kleinen Löcher mit drei Millimetern bzw. vier Millimetern Durchmesser zu Problemen gekommen ist (Näheres dazu erfahren Sie in diesem Artikel), müssen die entsprechenden Löcher nachträglich gebohrt werden. Mithilfe der zuvor angefertigten Testbauteile aus Sperrholz ist das jedoch kein Problem.

Anzeichnen der Löcher

Die Bildergalerie zeigt weitere Impressionen der Bauteile, die in den kommenden Tagen zum fertigen Rahmen zusammengefügt werden. Zudem sieht man hier auch noch einmal die verschiedenen Bauteile, also die beiden Centerplates, jeweils acht Ober- und Unterplatten für die Motorgondeln, sowie zehn Landefüße.

Abschließend möchte ich noch das Video zeigen, das wie bereits erwähnt von dorow während des knapp einstündigen Wasserschnitts aufgenommen wurde.

Die nächsten Arbeitsschritte bestehen nun darin, die Bauteile mit den entsprechenden Bohrungen zu versehen und die Kanten ein wenig nachzuarbeiten, da an der Unterseite der Bauteile vom Schnitt teilweise einige Fasern minimal aus dem Material herausstehen. Anschließend wird der Rahmen montiert und der Umbau der Elektronik kann beginnen.

Hinterlasse eine Antwort

Ihre Email-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert.

*

Zu diesem Artikel sind bisher keine freigegebenen Kommentare vorhanden.