Wartung und Tuning meines Modellautos

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In den vergangenen zwei Tagen habe ich mein Modellauto (Reely Ranger Brushless) in seine Einzelteile zerlegt, um nach fast drei Jahren Betrieb einige Verschleißteile zu tauschen und das gesamte Fahrzeug zu reinigen.

Unter anderem wurde ein neues Antriebsritzel eingebaut, da das alte starke Verschleißerscheinungen aufwies. Gleiches galt für die aus Aluminium gefertigten Kardanmitnehmer, die Vorder- und Hinterachse über eine Kardanwelle miteinander verbinden. Um einen erneuten Verschleiß der Kardanwellen zu verlangsamen, habe ich in die Aufnehmer der Wellen ca. 1mm breite Silikonschlauch-Stücke eingelegt. Dadurch sitzen die Wellen auf Spannung und können sich nicht mehr in axialer Richtung bewegen.

Auch die alten Reifen waren vollkommen verschlissen und hatten überhaupt kein Profil mehr. Stattdessen habe ich nun minimal größere Ersatzreifen mit einem gröberen Profil eingebaut.

Eine weitere Umbaumaßnahme betraf die Stoßdämpfer des Fahrzeugs. Diese wurden vollständig durch neue Dämpfer aus Aluminium ersetzt, deren Federn man stufenlos vorspannen kann. Dadurch kann ich das Fahrwerk optimal auf das Gelände (Straße, Waldweg, etc.) abstimmen.

Außerdem wurde eine rechteckiger Auschnitt in der Chassisplatte unterhalb des Antriebsritzels vorgenommen. Hierdurch wird effektiv verhindert, dass sich kleine Steinchen unter dem Ritzel verkanten und so den Antrieb blockieren.

Eine erste Probefahrt wurde bereits erfolgreich absolviert. Der Wagen fährt nun wesentlich ruhiger, da der gesamte Antriebsstrang nur noch sehr wenig Spiel hat. Durch die hohe Traktion der neuen Reifen, beschleunigt der Wagen außerdem wesentlich besser als vorher.

Geplant ist noch die Konstruktion einer zusätzlichen Abdeckung unterhalb der Karosserie, die das Eindringen von Staub und Steinen in den Antrieb verhindern soll. Hierfür könnte beispielsweise eine Butterbrotsdose mit einigen Ausschnitten in Frage kommen. Auch die Stoßdämpder sollen noch mit sogenannten “Schock Socks” vor dem Verschmutzen geschützt werden. Dazu wird einfach ein Luftballon um das Dämpfergehäuse gespannt, der durch die Feder an der Ober- und Unterseite fixiert wird.

In der nachstehenden Bidlergalerie sehen Sie einige Impressionen von den Umbauarbeiten.

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